×

Synbiotikum Kallergen D - jetzt mit Vitamin D3 für das Immunsystem!

Das Synbiotikum Kallergen ist nun mit einem Zusatz von 800 IE Vitamin D3 in der Apotheke frei verkäuflich erhältlich. Kallergen D mit Vitamin D3 eignet sich zur täglichen Unterstützung der Darmflora bei allergischen Hauterkrankungen.

Was ist Kallergen D?

Kallergen D mit Vitamin D3 ist ein Synbiotikum, das Pro- und Prebiotika in einem Produkt kombiniert. Probiotika sind lebende Bakterien mit nachgewiesener, gesundheitsfördernder Wirkung. Prebiotika (unverdauliche Kohlenhydrate) fördern das Wachstum der probiotischen Bakterien und dienen ihnen als Futterstoff. Vitamin D3 trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Die Darmflora und Allergische Hauterkrankungen hängen zusammen

Neurodermitis (Atopische Dermatitis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die oft in Schüben verläuft. Die Schutzfunktion der Haut ist dabei herabgesetzt, wodurch sie besonders anfällig auf äußere Einflüsse ist. Durch die geschädigten Hautareale können Krankheitserreger und allergieauslösende Stoffe leichter in die Haut eindringen und Infektionen oder allergische Reaktionen auslösen.1,2

Eine wachsende Zahl von Studien zeigt Zusammenhänge zwischen einer gestörten Bakterienbesiedelung auf der Haut und dem Auftreten von Neurodermitis, einige Studien weisen auch auf Störungen der Darmflora hin.3 Ein gut ausgebildetes bakterielles Besiedlungsmuster im Darm und auf der Haut sorgt daher nicht nur für eine gute Entwicklung des Immunsystems, sondern kann das Risiko, eine Allergie oder Neurodermitis zu entwickeln, beeinflussen.4

Synbiotika als unterstützendes Behandlungskonzept bei Neurodermitis

Probiotika können sich günstig auf die Zusammensetzung der Darmflora auswirken, die Wirkung von Immunzellen im Darm steuern und somit auch einen positiven Einfluss auf Hauterkrankungen wie Neurodermitis haben.4 Eine Studie zeigte, dass die tägliche Einnahme einer Kombination von Pro- und Prebiotika das Hautbild bei Neurodermitikern verbessern und den Medikamentenbedarf deutlich senken kann.5

Vitamin D3 zur Unterstützung des Immunsystems bei Neurodermitis

Studien geben einen Hinweis, dass Patienten mit Neurodermitis einen verminderten Vitamin D-Spiegel haben und eine Vitamin D-Supplementierung zu einer Verbesserung des Hautzustands bei Neurodermitis beitragen kann.6

Vitamin D3, das wir nur über unsere Haut selbst produzieren, ist für unser Immunsystem wichtig. Es führt in der Haut zu: Verminderung entzündlicher Proteine, Bildung antibakterieller Substanzen und Stärkung der Barrierefunktion.7

Vitamin D3 in Kallergen D trägt somit zur gesunden Funktion des Immunsystems bei.

Quellen:

1) Atopic dermatitis, Kapur et al., Allergy Asthma Clin Immunol, 2018
2) Multifactorial skin barrier deficiency and atopic dermatitis: essential topics to prevent the atopic march, Egawa et al., J Allergy Clin Immunol, 2016
3) Microbiome, atopic eczema and blockade of type 2 immunity, Köberle et al., Hautarzt, 2018
4) The Gut Microbiome as a Major Regulator of the Gut-Skin Axis, Salem et al., Front Microbiol, 2018
5) Probiotics as a Novel Adjuvant Approach to Atopic Dermatitis, Manzotti et al., Columbia International Publishing Journal of Contemporary Immunology, 2014
6) Vitamin D and atopic dermatitis: A systematic review and meta-analysis, Kim et al., Nutrients, 2016
7) Vitamin D and the Pathophysiology of Inflammatory Skin Diseases, Umar et al., Skin Pharmacol Physiol, 2018

Bildquelle: ©Leszek Glasner_Shutterstock (lizensiert von Bencard Allergie GmbH)

Patientenratgeber
Tipps für Neurodermitiker

Bestimmte Faktoren können das Risiko, Neurodermitis zu bekommen, positiv oder negativ beeinflussen. Gerade Familien mit erblicher Vorbelastung sollten diese Faktoren kennen und darauf achten. Als Risikofamilie gilt, wenn in einer Familie mindestens ein Elternteil oder ein Geschwisterkind an Neurodermitis oder einer anderen atopischen Erkrankung leidet.1

Darauf sollten Sie achten:

  • ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung, schon in der Schwangerschaft und Stillzeit
  • regelmäßig Fisch essen in der Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder ab der Beikost
  • natürliches Entbinden, sofern medizinisch nichts dagegen spricht
  • Säuglinge vier, möglichst sogar sechs Monate voll stillen

Das sollten Sie vermeiden:

  • Rauchen während der Schwangerschaft, der Stillzeit und später in der Umgebung von Kindern
  • Schimmelpilz-Befall in der Wohnung
  • Schadstoffe in der Luft, sowohl drinnen als auch draußen
  • Katzen als Haustiere aufnehmen (bereits in der Familie lebende Katzen müssen nicht abgegeben werden)
  • Übergewicht, also ein zu hoher Body-Mass-Index
  • Psycho-soziale Belastungen

1 dgaki.de/wp-content/uploads/2010/05/061-016-AWMF-S3-leitlinie-allergiepraevention-update-Allergo-J-Int-2014.pdf

So erreichen Sie uns

Erinnerungsservice

Sie haben eine Allergietherapie begonnen? Lassen Sie sich hier an Ihre nächsten Therapietermine erinnern

Erinnerungsservice aktivieren

Allergietest

Jucken Ihre Augen? Niesen Sie häufig? Testen Sie hier, ob Ihre Beschwerden auf eine Allergie hinweisen

zum Allergie-Onlinetest

Pollenflug-Ticker

Hier finden Sie die aktuelle Pollenprognose und Informationen zum Pollenflug heute

aktuelle Warnungen

Arztsuche

Sie suchen einen Allergie-Arzt? – Hier finden Sie allergologisch-spezialisierte Fachärzte in Deutschland & Österreich

Bencard Allergie GmbH
Deutschland

Leopoldstr. 175

80804 München

Tel. +49 / 89 / 368 11 0
Fax +49 / 89 / 368 11 55
E-Mail: info@noSpam.bencard.com

 

 

Bencard Allergie GmbH
Österreich

Stiftgasse 18/5-6

1070 Wien

Tel. +43 / 1 / 606 11 11
Fax +43 / 1 / 606 11 24
E-Mail: office.at@noSpam.bencard.com